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23. November 2010

ECOLO fordert Verlängerung von Beihilfen

Die finanziellen Beihilfen zur Isolierung von Fassaden und Fußböden fallen möglicherweise mit Ablauf des Jahres 2010 unter den Tisch. Da diese Beihilfen den Bausektor stärken und zudem den Verbrauch fossiler Brennstoffe verringern, ist ECOLO selbstverständlich für deren Verlängerung'
ECOLO fordert Verlängerung von Beihilfen

Der wallonische Regionalabgeordnete Xavier Disgain (ECOLO) hat beim Regionalminister für Energie und nachhaltige Entwicklung, Jean-Marc Nollet (ECOLO), bezüglich einer möglichen Streichung staatlicher Beihilfen für die Isolierung von Wohnhausfassaden und  –fußböden nach 2010 interpelliert.


Eine Weiterführung der staatlichen Zuschüsse (aus dem Gesetz zur Ankurbelung der Wirtschaft vom 27. März 2009) würde eine Ergänzung zu den Beihilfen für die Dächerisolierung darstellen, der bereits stattgegeben wurde.


Da Belgien derzeit nur über eine geschäftsführende Regierung verfügt, kann bei einem Ausfall der Beihilfen für Fassadenisolierung kein entsprechender Ausgleich geschaffen werden.
Dies wäre ein Schritt in die falsche Richtung, schließlich stärkt diese Maßnahme den Binnenmarkt und den Bausektor – ermöglicht es den Privathaushalten aber auch, gleichzeitig ihren Energieverbrauch zu senken.  Außerdem trägt sie dazu bei, die gesamteuropäischen Ziele zur Energieeffizienz und zur Reduzierung des CO²-Ausstoßes zu erreichen.


Die Brücke von der föderalen zur regionalen Ebene wird durch die Prämienpolitik der Wallonischen Region geschlagen – die Summe dieser Zuschüsse ergibt einen hohen Anreiz zur Isolierung von Privatgebäuden.


In seiner Antwort hebt Minister Nollet eine bevorzugte Behandlung dieser Thematik hervor und kündigt an, den Konzertierungsausschuss zwischen förderaler und regionaler Ebene mit der Kommunizierung dieser Aufgabe zu betrauen.  Er soll der Föderalregierung die Bedeutung der Maßnahmenverlängerung verdeutlichen.


ECOLO ist erfreut über diese Stellungnahme und hofft, dass sowohl die Flämische Region als auch die Region Brüssel-Hauptstadt sich ebenfalls für die Verlängerung dieser Beihilfen aussprechen.  In Anbetracht der anstehenden Verhandlungen von Cancùn geht es hierbei auch um ein geschlossenes Auftreten der belgischen Regionen.