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"Kandidatur von Claudia Niessen ein starkes Signal!"
Bei seinem Besuch in Eupen vergangenen Donnerstag wertete Jean-Michel Javaux die Kandidatur von Claudia Niessen auf Platz 2 der Senatsliste als klares Signal dafür, dass bei ECOLO durchaus auch kleinere Gruppierungen berücksichtigt würden und man fähig und bereit sei über den gemeinschaftspolitischen Tellerrand hinauszuschauen.
Der Besuch des Co-Präsidenten von Ecolo war ein Höhepunkt der jahrelangen Bemühungen einer Arbeitsgruppe, bestehend aus den Ecolo-Mandataren der Gemeinden Eupen, Baelen, Lontzen und Welkeraedt, die sich um eine möglichst grüne Ausrichtung der neu zu schaffenden Industriezone „East Belgium Park“ stark machen.
Die Ökologie ist die Zukunft der Wirtschaft. Wenn umweltfreundliches Handeln günstiger und die Wirtschaft nachhaltiger wird, werden die Kosten sinken und die Umwelt wird geschützt. Eine grüne Wirtschaft schafft mehr Arbeitsplätze für morgen und Belgien kann in dem Bereich eine Vorreiterfunktion übernehmen.
Nach diesen Gesichtspunkten soll die Erweiterung des EAST BELGIUM PARK auf dem Gebiet der vier Gemeinden realisiert werden und eine Vorbildfunktion für weitere Projekte dieser Art übernehmen. Dazu bedarf es einer Zusammenarbeit aller Akteure auf dem Terrain (bestehende Unternehmer, Gemeinden,...) unter Federführung der SPI+.
In der Vergangenheit fanden bereits mehrere Treffen statt zu den Themen Mobilität, Biodiversität und Energie. Auch wurden konkrete Vorschläge formuliert, um aus diesem Projekt einen nachhaltigen Industriepark zu machen.
Bei einem Rundtischgespräch am 3. Juni stellten Jean-Michel Javaux und die ostbelgischen Ecolo-Kandidaten den Unternehmen der Industriezone und der Gegend ihre Arbeit und ihre bisherigen Überlegungen vor. Die Unternehmer ihrerseits konnten ihre Probleme und Position zur wirtschaftlichen Situation und spezifisch zur Verdoppelung der Industriezone äußern sowie über ihre Erwartungen und Haltung gegenüber den grünen Berufen sprechen. So wurden Fragen wie die Besteuerung der Arbeit, die Zweisprachigkeit der Gesellen/Lehrlinge, die Übertragung der Raumordnungskompetenz, die notwendige Besteuerung des Kerosins und die Schaffung eines Unternehmensklubs von den Unternehmern aufgegriffen.
Der anschließende Besuch der Schreinerei von Michael Hungs führte der Presse ein gutes Beispiel für wirtschaftliche Entwicklung unter Beibehaltung von ökologischen Gesichtspunkten vor Augen.








